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Bulwiengesa-Studie: Neues Einkaufszentrum in der HafenCity mit negativen Auswirkungen auf den innerstädtischen Einzelhandel
18. März 2016

Bulwiengesa-Studie: Neues Einkaufszentrum in der HafenCity mit negativen Auswirkungen auf den innerstädtischen Einzelhandel

Gemeinsame Pressemitteilung

 

Das geplante Einkaufszentrum in der HafenCity wird in der gegenwärtigen Planung erhebliche negative Auswirkungen auf die Hamburger Innenstadt haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie der bulwiengesa AG, die heute vom Trägerverbund Projekt Innenstadt e.V. und mehreren in der City engagierten Investoren, namentlich der Alida Grundstückgesellschaft mbH und Co. KG (vertreten durch die Allianz Real Estate Germany GmbH), Art-Invest Real Estate Management GmbH & Co KG, Deutsche EuroShop AG, Quantum Immobilien und Real I.S. AG, vorgestellt wurde.

 

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

Heinrich Grüter, Geschäftsführer Trägerverbund Projekt Innenstadt: „Etwa anderthalb
Kilometer von der gewachsenen City entfernt, soll binnen weniger Jahre ein riesiges
Einkaufszentrum entstehen. Kaum ein Mensch wird sich auf den langen Weg vom
Überseequartier in die Innenstadt machen – die Kunden werden sich künftig für das
Einkaufszentrum oder für die Innenstadt entscheiden. Nachdem es uns in den letzten Jahren
mit großem Engagement vieler Händler und Grundeigentümer gelungen ist, positive
Entwicklungen in der Innenstadt anzustoßen, sehen sich viele angesichts der Dimension des
neuen Wettbewerbers um ihr Engagement betrogen. Wir brauchen jetzt keine Pseudo-
Maßnahmen, die mit ein paar Bänken den Weg zwischen Überseequartier und Innenstadt
attraktiver machen. Stattdessen brauchen wir klare Leitplanken für das neue
Einkaufszentrum, damit die Hamburger Innenstadt nicht über die Maßen geschwächt wird.“

Trägerverbund und Investoren fordern daher vom Hamburger Senat, die erst 2014 im
„Innenstadtkonzept Hamburg 2014“ der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
festgeschriebenen wesentlichen Eckpunkte bei der Aufstellung des Bebauungsplans für das
Überseequartier zu beachten:

Zudem fordern die Innenstadt-Akteure und der Trägerverbund:

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat in den zurückliegenden Jahren eine viel beachtete städtebauliche wie auch wirtschaftliche Entwicklung durchlaufen. Diese positiven Effekte sind zurückzuführen auf ein hohes Maß an Sensibilität, Professionalität und Gestaltungswillen bei Politik und Verwaltung. Insbesondere jedoch die Einbindung der Bürger sowie zahlreicher Unternehmen und Institutionen in die Diskussions- und Entscheidungsprozesse kann als vorbildlich bezeichnet werden und hat diese Entwicklung mitgetragen. Initiative und ein sachlich-kritischer Dialog sind auch mit Blick auf die Einzelhandelsbebauung im südlichen Überseequartier wünschenswert. Dabei steht die Ansiedlung von Einzelhandel in der Hafen-City grundsätzlich außer Frage. Es geht jedoch um die Realisierung einer Konzeption, die zu einem fairen Wettbewerb mit anderen Einzelhandelsgebieten, insbesondere mit der Hamburger City, führt.


Über die bulwiengesa AG
bulwiengesa bewertet die Perspektiven von Immobilienmärkten und einzelnen Liegenschaften auf Basis von langjähriger, exakter Daten- und Beratungskompetenz. Mit seiner mehr als 30-jährigen Tradition und knapp 80 Mitarbeitern ist bulwiengesa eines der großen unabhängigen Beratungs- und Analyseunternehmen für Regionalökonomie und Immobilien in Kontinentaleuropa.


Über den Trägerverbund Projekt Innenstadt e.V.
Der Trägerverbund Projekt Innenstadt entstand 1984 aus einer städtebaulichen Initiative der Gewerbetreibenden und Grundeigentümer der östlichen Innenstadt. Sein Zweck ist die Förderung der Attraktivität der Hamburger Innenstadt bei Planung, Neugestaltung und Umbau mit den Plangebieten Innenstadt und HafenCity.


Kontakt:

Heinrich Grüter
Tel.: 040 / 336441
Mobil: 0172 / 4020087
heinrich.grueter@traegerverbund-innenstadt.de

 

Andreas Gustafsson
Tel.: 040 / 42 32 22 0
gustafsson@bulwiengesa.de